Etwas abgeschieden von Häusern und Menschen
stand ein prachtvoller Baum, eine schlichte Schönheit.
Jeden Tag kam ein Junge, um eine bestimmte Uhrzeit
an seinen Lieblingsplatz, seiner Freiheit Grenzen.


Er war oft dort zu finden, fern der hektischen Stadt.
Dort konnte er alleine sein bei Tag wie bei Nacht;
im Schutze des Baumes fand der Friede statt.
Hier war etwas besondres; Vollkommenheit, ja!


Hier tankte er Kraft, hier fand er Rat;
einfache Annahme, obwohl er anders war.
Der Baum verneigte sich vor ihm, wie schön das war;
Glück mit Liebe umrahmt, seine Äste umarmten ihn zart.





Doch irgendwann, mit dem letzten herbstes Wind
fing der Tag an vor der Nacht zu flüchten. Atemlos!
Der Lieblingsplatz des Jungen weggeweht. Wohin?
einfach ersetzt, einfach abgewandt, einfach nahtlos.

Kein Platz mehr für den Jungen, an seinem Baum.
Die Schönheit erscheint andern; ihm nichtmal im Traum.
Was hat er falsch gemacht, fragt er sich;
aus Ehrlich- & Offenheit wird ein Hauch von nichts.

Die Füße des Jungen tragen ihn nun weiter;
schwarze Tränen rinnen entlang seinen Wangen.
Verewigt im Wind, verewigt in seinen Gedanken.
Freiheit beginnt neue Grenzen zu malen; wieder gescheitert.

Meine Augen glitzern, das Schluchzen wird lauter, Vater;
Aqua-Planing meiner Emotionen, oh vertrauter Vater;
unruhig laufe ich umher mit lila im Blick, zauber Vater
diese Sorgen ans Licht, vom verirrten Getauften, Vater.

Wie soll ich entscheiden, überall hecheln Stimmen:
"Wähle meinen Weg & du wirst entsprechend gewinnen."

Ich drücke die Hände auf die Ohren, oh habt erbarmen;
die Wände kommen auf mich zu, sie schreien meinen Namen.
Wie kann ich sie aufhalten, ich bin überfordert, Herr;
hilf mir, himmlischer Vater, verhindere die Mordtat, Herr,
lass mich raus aus diesem Körper, rein in dein Wort, ja Herr;
Nebel umgibt mich, Mephisto hat mich geordert, Herr;
Taue umschlingen meine Füße, fesseln meine Hände,
legen sich langsam um meinen Hals, hat das denn kein Ende?
Die Luft wird dünner, Panik durchflutet mich,
die Wärme küsst Kälte, bitte komm Jesus, ich rufe dich;
meine Seele speit Wasser, im Auge des Sturms erstickt, doch...

plötzliche Stille
lautloses Gleichgewicht
oben
erschöpft falle ich auf die Knie, sinke langsam zu Boden;
die Welt hat den Kampf gewonnen, ha, wie irrelevant,
mein Erlöser owned die Schlacht, ich triumphiere entspannt.
Ich musste wieder erst fallen, um zu landen, wo ich hingehöre:
auf den Schoß meines Vaters, singt es, ihr Engelschöre!

is bissi lang, ich weiss, aber es verfehlte seine Wirkung auf der Sommertour nicht ;)


Wofür kämpfst du?

plötzlich ist es geschehen, deine Welt bricht über dir zusammen,
legst den Kopf in den Nacken, schreist nach oben mit Fäusten die sich ballen,
"Womit habe ich das verdient", denn dein Weg is nicht nur eng sondern zu,
halte kurz inne, denn ich frage dich: wofür kämpfst du?


die Waage mit deinen Gebeten und Gottes Erfüllung ist klar im Ungleichgewicht,
durch deine Augen macht Gott doch manches falsch wenn er den Startschuss gibt,
dich auf eine Reise schickt, die gar nicht Teil deiner Planung ist,
dir Verantwortung gibt, dort wo es nicht deinen Talenten entspricht;


doch niemand sagt, dass es leicht ist, ein bekehrter Christ zu sein,
es ist nicht schwer wegen der Bibel oder der Worte, die in ihr erschein',
sondern, weil diese Welt geprägt ist von Mord, Hass und Lieblosigkeit,
und wir berufen sind, Liebe zu befreien, statt mehr Leid zu verteiln;


im Alltag tragen wir unsre Last tapfer und weinen still und heimlich,
niemand darf den Kummer in uns bemerken, das wäre schrecklich peinlich,
doch weshalb fällt das Gehen so schwer? an ungeweinten Tränen verbrennst du,
halte kurz inne, denn ich frage dich noch einmal: wofür kämpfst du?


die Welt verlangt von uns schnell erwachsen zu werden, Pflichtbewusstsein,
wie schön war es damals für sich sorgen zu lassen, einfach Kind zu sein,
man musste nicht immer tapfer sein oder sich schämen zu weinen,
man ließ für sich kämpfen, anstatt im eigenen Kampf die Niederlage zu sein;


überlege doch, wie willst du träumen mit einem gebrochenen Herzen?
wie willst du die Scherben reparieren? du beliebst zu scherzen,
lass die Scherben liegen und gib sie ihm, er macht das gerne für dich,
weine, weine endlich, damit er dich trösten kann, denn Jesus liebt dich!


erzähle ihm von deinem Kummer, vertrau ihm deine Probleme an,
nur so kann er dir sagen: Schau mein Kind, da geht's entlang,
doch du wählst deinen eigenen Weg bis du dich verrennst...nun?
halte kurz inne, ich frage dich zum letzten mal: wofür kämpfst du?


Gott schickt dich auf keinen Weg ohne dich dafür zu rüsten,
dich stark zu machen, Mut zu zusprechen und dich dann zu küssen,
du wurdest frei gemacht von dieser Welt, frei durch Jesus Christus,
die Finsternis ist besiegt, lass das Licht scheinen durch dich, durch uns;


diese Welt dort draußen ist hart und vielleicht noch härter als Christ,
es kann gut sein, dass du manchmal Liebe und Dankbarkeit vermisst,
doch dafür gab Gott dir durch Jesus Christus seinen heiligen Geist,
der so kraftvoll ist, dass sich Gott und Schöpfung in dir vereint,


doch mit einmal JA zu Gott zu sagen ist es nicht getan,
es ist deine tägliche Entscheidung, auf welchem Gleis will ich fahrn',
es ist weder eine Frage der Gedanken noch eine Frage der Gefühle,
es ist eine Frage der Entscheidung zwischen weltlicher Angst oder göttlicher Liebe!


für Gott bedeutest du alles; für deinen liebenden Vater zählst nur du,
halte kurz inne, denn ich frage dich: Wofür lebst du?


Ich nehme den Stift und beginne zu malen,
natürlich spare ich nichtmit schönen Farben,
die schönsten Nouencen verteilen die Chancen,
die Augen geschlossen, die Stimme hört man Freiheit sagen.



das Fenster ist geöffnet, der Wind erwartet dich,
die Landschaft gleicht einer Postkartenansicht,
fortan verwischt das weltliche Schwanengesicht,
nun betretest du eine Welt, mit der du deiner entwischst.


es ist kein Rahmen da, der dich sonst traktiert,
kein Zeigefinger, denn du lebst was du fantasierst.
doch sei gescheit, Freiheit ist nicht gleich Freiheit,
frei sein ist, wie du Freiheit definierst!

ich sehe was, was du nicht siehst
es trägt die seltene Farbe der Freiheit.
ein Tipp meinerseits, der dir vielleicht hilft,
es beißt sich mit dem Attribut: Einheit.


du denkst, das geht nicht oder ist unmöglich?
ja das sieht dir ähnlich, einfach töricht!
der Antrieb deiner Welt ist die eigene Schizophrenie
über was bist du empört? komm ich zeig es dir, vis-á-vis.


du willst Freiheit, willst der Herr sein deiner Pfade,
redest von Einheit und baust dein Haus aus Karten,
merkst du nicht, du lädst Mephisto ein mit gebundenen Händen,
hältst ihm noch die Tür auf und bittest ihn um Spenden!



du streitest das ab?! gut das war auch zu erwarten,
wer ist schon bereit seine Lebenslüge zu verraten,
lachen mit gekreuzten Fingern ist deine zitternde Freud',
irren ist menschlich, aber für dich gilt: irren ist heut!

Freiheit heißt Einheit von Körper, Seele und Geist,
dein Geist ist göttlich nur damit du's weißt!

jab konnte die Klagen, über fehlende Beachtung, meiner Feder nich mehr stand halten & musste wieder kritzeln =P
nun denn...überlegt hab ich mir über nen Freund zu blubbern, den 1. jeder von euch kennt (woher ich das wieder weiß *ätsch*) & mit dem ihr 2. auch schon so allerhand erlebt habt! manchmal mehr, manchmal weniger. vielleicht sogar öfters unbewusst ;)


der Freund, den ich rief

In früheren Tagen waren wir ziemlich dicke miteinander
vehementes Verbündnis verband uns; mehr als ein Bekannter
du verstandest mich, verstandst' dein Ich
verbargtest mein Gesicht in verbranntem Licht
du stärktest mich, wenn die Gefahr den Zeigefinger hob
sprachst mir Recht zu & brachtest mein Gewissen ins Lot
dem Alleinsein keine Macht! Dank dir, mein steter Begleiter
Konfrontation war deine Leidenschaft, du treuer Gefreiter
wir stritten uns nie; warst immer auf meiner Seite
keiner weinte; einfach deine Stärke echter Freunde.

vielleicht hast' bemerkt, dass er kein echter Freund war
du verstehst etwas anderes unter echter Freundschaft
öffne endlich die Augen und vergiss was Heut' war
denn der Freund, den ich rief, der eigene Stolz war!

Fehlanzeige

Mein Wecker klingelt bereits zum zweiten Mal

ein Blick zur Seite....Fehlanzeige
am Frühstückstisch alleine, kein zweites Augenpaar

schnell wieder träumen, ab zurück ins Bett gehüpft
ein Blick zur Seite....Fehlanzeige
die Augen geschlossen, das Kissen an mich fest gedrückt

sanft summend spazierengehen, dank Sonnenstrahlen
ein Blick zur Seite....Fehlanzeige
drei Worte ließen mich einst Richtung Sonne strahlen


gefüllter Korb, Decke ausgebreitet am Waldrand

ein Blick zur Seite....Fehlanzeige
halbes Herz in einer Eiche, die nah am Wald stand


Kinosaal 8, mitte oben, weicher Kuschelsitz
ein Blick zur Seite....Fehlanzeige

mit leerem Blick die Einsamkeit gekuschelt sitzt


gute Nacht, wieder verpasst was mein Herz zu sehen sucht
ein Blick zur Seite....Fehlanzeige
wo bist du? Bitte komm und beende diese Liebessehnsucht!

Du Sorge meines Lebens,


endlich habe ich geschafft, was dein Blick längst von mir fordert
das Sorgen um dich ist mittlerweile für mich schon eine Sportart
unsre Blicke treffen sich kaum, bist zu mir immer so wortkarg
brachte den Mund immer erst auf wenn du bereits fort warst
nächtelang auf einem tränengetränkten Kissen auf dich gewartet
konnte nie begreifen, dass du plötzlich selbst an Liebe spartest
was ist aus deinem Lächeln geworden? Ist völlig von dir entartet
du vergisst, dass du damit nicht nur mich zum Lächeln brachtest!


Jeden einzelnen Morgen treten wir uns gegenüber
keinen aufmunternden Blick schenkst du mir mehr
treffen sich mal unsre Blicke wird es trüber und trüber
und ich paddle wieder weiter auf deinem Tränenmeer
was ist aus uns geworden? Kein Vertrauen mehr präsent
gemeinsames Freuen ist gewichen dem ungeteilten Elend
die schreiende Stille um dich herum wirkt auf alle vehement
lässt keinen an dich heran, bist selbst für niemand ein Segen

komm wir setzen deinen Sorgen eine Ende, nimm meine Hand
hab keine Angst, die Sicherheit hat uns vor Bösem getarnt
dein Glaube hat dir doch bereits deinen ersehnten Weg gebahnt
geh ihn mit deinen Liebsten, so wird das Glück dir zum Garant
dein Orchester erklingt, deine Freunde summen deine Melodie
du allein bist ihr Dirigent, der Dirigent deiner Lebenssymphonie
den Kopf erhoben, vertrau darauf wer du bist und wer dich liebt
die Gedanken von vielen führten die Feder, die dir das schrieb!

ich müsste nur warten, warten und warten...doch auf was?
sah meine Zukunft vor mir, sprießte vor Freude und Kraft, doch
das ist längst passé, denn diese Seifenblase ist geplatzt,
statt auf Rosenblättern zu laufen steh ich im blutigen Matsch;


Wut und Hass prägten jeden Tag, jede einzelne Handlung,
hoffe schon so lang auf göttlich inszenierte Verwandlung,
seelische Beschneidung oder schlichte Verkleidung, doch
kommen wir zum vorläufigen Tages-Highlight: eine Zeitung;

es schlägt halb 11, die Sonne erweckt meinen trägen Leib,
von Bett Richtung Bad schleift mich meine Trägheit,
die Verwegenheit entwich meinem Ich schon vor langer Zeit,
mein Spiegelbild ist voller Verachtung und Traurigkeit, doch;
ich schau nicht hinein, was sollte mich auch schon erwarten,
das Herz überhäuft mit Wunden, die Seele verziert mit Narben,
die Melancholie, mein steter Begleiter in solchen Tagen,
was heißt Tagen? da bestünde ja eine Begrenzung von Zahlen;

erklär mir doch einfach warum das passiert?
was habe ich denn getan, dass ich so viel verlier?
mein ganzes Herz liegt geformt zur Schale vor mir,
so viel gegeben, nichts verlangt, was bekam ich dafür?

warum wird dir plötzlich so viel entrissen?
wenn du denkst endlich hast' den Sinn begriffen,
bist bereit zu leben, bist bereit zu teilen dein Wissen,
bist bereit zu starten, doch dein Leben lässt dich sitzen.

ich versuchte doch immer Menschen zu helfen,
versuchte Hoffnung zu schenken wie weisse Nelken,
bereit mich jeder verdammten Herausforderung stellen,
als Phönix aus der Asche zu steigen, nicht daran zu enden!

Liebe zur Musik, zum Glauben, Liebe zum Verein,
versuchte bei allem mit ganzem Herz dabei zu sein,
meiner Seele Freude zu schenken an jeder Kleinigkeit,
völlig frei zu sein von allem......einfach frei nicht allein!

woran dein Herz hing hat dich fallen gelassen,
scheiss auf den Sport, kann es einfach nicht fassen,
bekomm Wechselgeld für Schweiß aus schwarzn Kassen,
die Traurigkeit stets präsent doch Zeit für falsches Lachen!

stehe vor der größten Kreuzung meines Lebens,
wo trägt der Wind mich hin? weit weg vom Elend?
große Hoffnungen zerplatzen, ich träumte vergebens,
seh Sonne bei andern und stehe selbst wieder im Regen....

by Edelwei§§

ich war so nah dran, das zu spürn nachdem mein Herz sich sehnt,
was so lange von mir getrennt war, der Grund meiner Trän',
ich Konnte nich genau sagen was sein wird wenn wir uns sehn,
wenn wir uns berührn, die Wiedervereinigung unsrer Seeln.

ich wollte nich wahr haben, was mein Herz mir bereits sagte,
vor mir war sie, die AntwOrt auf jede einzelne Frage,
weggeweht jedes Gefühl der Trauer aus alt vergangenen Tagen,
suche die Hand im Dunklen, doch traue mich nicht zu fragen.

ich durfte dich spürn als wäre nie etwas andres gewesen,
der Neustart einer Reise, die schönste in meinem Leben,
Dank sei Gott, er hat mir etwas besondres gegeben,
nun beginne ich unter Tränen meine FehLer zu verstehn.

ich hatte das, was man wahres Glück im Leben nennt,
ich spürte, dass die LIebe mich nun als ihr Eigen bekennt,
ich hörte, dass ich ihre Welt war; nun frei von Elend,
ich sah, dass die Erfüllung mir entgegen rennt.

nun sitze ich alleine vor zu großen Gefühlen,
lernte was es heißt, jemanden richtig zu lieBen,
ihr alles zu geben, in ihr ALLES zu sehen,
bin alleine zu schwach, doch bleib alleine liegen.

ich danke diR für alles was du mir gezeigt hast,
für alle Momente in denen du dich gefreut hast,
denn wir teilten Freude, wir teilten unsere Last,
du warst mein Leben, du warst mein Spatz,
der Kolibri meines Himmels, das LIcht meiner Nacht!

by Edelwei§§


tiefe Augenringe zieren seine Konturen,
Gedankenspaziergänge wie er einst konnt touren,
gemessen an bereits begangenen Wegen,
sind Peitschenhiebe für des Herzens Streben.

außer Acht gelassen, dass der Weg der Gleiche,
neu erkundet wird mit einer neuen Freude,
der Sand rinnt schnell, Zeit zu handeln,
Zeit sichtbar zu werden, bereits verstanden.

Zeit heilt Wunden, aber Narben bestehen,
an Narben gemessen, lernst Wunden verstehen,
heilst du Wunden oder lässt du Narben entstehen?


manchmal ist es leichter mit einem Neuanfang zu beginnen,
eine reelle Chance besteht Neues mit Altem zu verbinden,
das Herz bereit zu lieben, frei von sonstigen Sinnen?

das Herz hat verstanden, was die Augen nicht sahen,
auf Gefühle folgen hier tiefschürfende Taten,
erfüllt von Liebe, Zeit es der Welt zu sagen!

by Edelwei§§

zwischen Heimweh und Fernsucht, steht mir der Sinn,

bin eingewickelt in die Farben verschiedener Fahnen,
die Augen gen dunklen Horizont, es dreht sich der Wind,
die Luft bleibt weg zum Sagen, bleibt weg zum Atmen,
Hände versuchen zu greifen, doch sie greifen ins Leere,
ich falte die Hände doch schaue nicht nach oben,
höre eine Stimme, es ist die Meine aus weiter Ferne,
die Angst besteigt mein Ich, wo ist der Regenbogen?
versteckt im Karussell humaner tiefster Gefühle,
doch was nützt der Spagat zwischen den beiden Welten?
sitze ganz vorn, wo ich es am tiefsten fühle,
zwischen Heimweh und Fernsucht, was soll da schon gelten?!

by Edelwei§§


eine leichte Brise streift meinen Blick
werfe noch ein Mal einen letzten Blick zurück
das Leder getreten, die Bibel daneben
ist das Mein Weg? ist das, das Leben zum Glück?
zu meiner Linken alles voller Staub und Sand

zu meiner Rechten farbenfrohes staubiges Land
der Blick schweift über Gefühle und Verstand
über Vernunft und Glaube doch das traurige daran
auf diesem Weg scheint mich keiner zu begleiten
keiner der versucht meinen Kampf zu vermeiden
keiner der versucht mich vom Rand weg zutreiben
oder mich an die Hand nimmt, um mit mir zu leiden!


mein Kopf erhebt sich, vor mir fährt ein Wagen
fange an zu rennen, so schnell sie mich tragen
unerreichbar scheint er, je näher ich ihm komm'
warum hält er nicht an? warum fährt er davon?




wieso verletzen Worte während Gefühle zerbrechen?
wieso verändert sich ein Tag durch ein süsses Lächeln?
wieso ist die Kälte des einen die Stille des andern?
wieso träumen wir von der Ferne ohne Willen zu wandern?
wieso ist grötßer Bestandteil von vielen Verzweifelten
eigens gewählten Status Quo vor andern zu verheimlichen?


ist der Sinn des Lebens seinem Leben einen Sinn zu geben?
für welchen Sinn soll es stehen andren den Sinn zu nehmen?
sinnlich zu leben dann unverbindlich zu gehen?
die Augen voller Tränen, doch keiner will sie sehen....


Der Count-Down läuft, bald beginnt sie, unsre Reise.

Die Trapperdudes zieht es in die Ferne, in die Weite;
das Thermometer meiner Freude droht schon zu zerplatzen,
ich lass die Sonnenstrahlen sich meine Wangen zart ertasten.
In Gedanken habe ich mein Zelt schon längst aufgeschlagen,
aufgetragen meine Sonnencreme, sowas braucht man in solchen Tagen.
doch das Ziel dieser Reise ist nicht einfach nur beisammen sein,
auch geistlich schlagen Pfeiler auf dem Weg unsrer Mannen ein.
so weit so gut, bald wird hier auch über den Rest gedichtet;
Bilder, Videos und Berichte, auf kein Detail wird hier verzichtet.
momentan ist nichts mit arbeiten, denn mein Flair ist zu frei;
mein Ich is schon woanders, das Ich ist schon PREPARED 2 FLY!

by Edelwei§§