Etwas abgeschieden von Häusern und Menschen
stand ein prachtvoller Baum, eine schlichte Schönheit.
Jeden Tag kam ein Junge, um eine bestimmte Uhrzeit
an seinen Lieblingsplatz, seiner Freiheit Grenzen.
Er war oft dort zu finden, fern der hektischen Stadt.
Dort konnte er alleine sein bei Tag wie bei Nacht;
im Schutze des Baumes fand der Friede statt.
Hier war etwas besondres; Vollkommenheit, ja!
Dort konnte er alleine sein bei Tag wie bei Nacht;
im Schutze des Baumes fand der Friede statt.
Hier war etwas besondres; Vollkommenheit, ja!
Hier tankte er Kraft, hier fand er Rat;
einfache Annahme, obwohl er anders war.
Der Baum verneigte sich vor ihm, wie schön das war;
Glück mit Liebe umrahmt, seine Äste umarmten ihn zart.
einfache Annahme, obwohl er anders war.
Der Baum verneigte sich vor ihm, wie schön das war;
Glück mit Liebe umrahmt, seine Äste umarmten ihn zart.
Doch irgendwann, mit dem letzten herbstes Wind
fing der Tag an vor der Nacht zu flüchten. Atemlos!
Der Lieblingsplatz des Jungen weggeweht. Wohin?
einfach ersetzt, einfach abgewandt, einfach nahtlos.
einfach ersetzt, einfach abgewandt, einfach nahtlos.
Die Schönheit erscheint andern; ihm nichtmal im Traum.
Was hat er falsch gemacht, fragt er sich;
aus Ehrlich- & Offenheit wird ein Hauch von nichts.
Die Füße des Jungen tragen ihn nun weiter;
schwarze Tränen rinnen entlang seinen Wangen.
Verewigt im Wind, verewigt in seinen Gedanken.
Freiheit beginnt neue Grenzen zu malen; wieder gescheitert.
Was hat er falsch gemacht, fragt er sich;
aus Ehrlich- & Offenheit wird ein Hauch von nichts.
Die Füße des Jungen tragen ihn nun weiter;
schwarze Tränen rinnen entlang seinen Wangen.
Verewigt im Wind, verewigt in seinen Gedanken.
Freiheit beginnt neue Grenzen zu malen; wieder gescheitert.
2 Kommentare:
Nur ganz kurz:
Ich liebe deine Gedichte! :o)
Schööön
Wo ist mein Lieblingsplatz nur hin?
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