da spricht mir jn aus der Seele & ich denke ich könnte es nich besser beschreiben deshalb übernehm ich seine Wörter als meine Wahrheit


Warum spür ich manchmal so komisch, dass alles schon bald vorbei ist?
Warum verzweifel ich manchmal und denk, dass bald meine Zeit ist?
Ich fürchte mich vor der Ahnung, ich hätt sowas wie Vorahnung.
Hoff so oft, das sind alles bloß Hirngespinste statt Warnungen.
Und doch macht alles irgendwie Sinn, es kommt alles hin.
Wenn ich still genug bin, belausch ich die Stimme tief in mir drin.
Und ich bin sofort überwältigt von dem, was ich von ihr hör.
Ich weiß nicht, ob sie mich zur Einsicht bringen kann oder mich zerstört.
Ich hör meist nicht lang genug zu, denn ich flüchte schnell vor dem Klang.
Ich kann kämpfen gegen zehn Mann, aber vor mir selbst hab ich Angst.
Und sobald ich mich wirklich öffne, eröffnet sich mit mir vieles,
gestopft in Pandoras Box, viel zu lang verdrängte Gefühle.
Und nicht nur das, ich verdränge auch das Wichtigste: meine Einsicht,
dass sie sich so oft nicht deckt mit dem Mensch, der ich gerne scheinen will.
Ich reiss viel zu schnell die Verbindung ab zu mir selbst,
weil ich Angst hab, dass durch das Dunkle im Herzen dann meine Welt zerfällt.

Doch das kann nicht auf Dauer gut gehen, so kann die Heilung nicht kommen.
Doch sobald sie dann in mir selbst zu kommen scheint, schon lauf ich davon.
Ich trag jedes mal neue Narben davon und bin wieder weg von mir selbst.
Hab wieder verhindert, dass ich mich jetzt selbst entdecke.
Ich hab so viel Scheiße gemacht und getan, dass ich wohl daran fast zu Grunde gehe,
wenn ich tief in mich runter sehe, ab und an.
Und wie kann ich von irgendwem bloß Verständnis für mich verlangen, wenn ich selbst nicht weiß, was mein Geist von mir will und möchte – wer dann?